Nachrichten - Aus der Praxis
Alles, nur kein Rentner-Dasein
_ Kommentar vom 10.05.2012

Zwischen Fränkischer Schweiz und Florida: Portrait eines rastlosen Allgemeinmediziners, der trotz Rentenalters mit Begeisterung Praxisvertretungen übernimmt. Teilweise akquiriert er seine Einsätze über Bekannte, teilweise über Agenturen, wie die Neue Presse berichtet.
Werbeaktion für Mediziner in Schwedt
www.taz.de vom 12.04.12: Land sucht Arzt
_ Kommentar vom 13.04.2012

In einem Bericht der TAZ wird der Einsatz von Honorarärzten als “mögliche, aber teure Lösung” gegen den Mangel an Fachärzten in Brandenburg erwähnt. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) will parallel mit einer Werbeaktion Mediziner für Festanstellungen anlocken. Über die drohende Schließung der Kinderklinik Schwedt hatte es bereits im März Berichte gegeben.
Neiddiskussion zum Stundensatz auch in anderen Branchen
www.crn.de vom 02.04.2012: Neid und Anerkennung für IT-Freiberufler
_ Kommentar vom 04.04.2012

Auch im IT-Sektor sind zahlreiche Freiberufler unterwegs. Laut einem Bericht des Portals crn.de mussten sich mehr als 40 Prozent der befragten IT-Fachleute schon einmal gegenüber ihren fest angestellten Kollegen dafür rechtfertigen, dass ihr Stundensatz höher liegt. Die zitierte Studie eines Personaldienstleisters besagt auch, dass IT-Abteilungen teilweise zu mehr als 60 Prozent aus Freelancern bestehen.
Thüringer Ärztekammer warnt vor "Schwarzen Schafen"
Ärzteblatt Thüringen, Ausgabe 4/2012: Honorarärzte – unverzichtbar, aber problematisch
_ Kommentar vom 01.04.2012

Kliniken sollten sich die Unterlagen von Honorarärzten vor Dienstantritt unbedingt im Original vorlegen lassen, empfiehlt die Rechtsabteilung der Landesärztekammer Thüringen im Ärzteblatt Thüringen. Zudem ermittelten die Behörden zunehmend, ob Honorarärzte als selbständig einzustufen sind, insbesondere bei längerer Tätigkeit in einem Haus. Dennoch ist der Tenor: “Die Ausübung der ärztlichen Tätigkeit an mehreren Orten, teils auch gleichzeitig, wird immer mehr zunehmen.” Eine Klarstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen wird gefordert.
Vertretungsarzt in Österreich als selbständig eingestuft
www.zacek.at aus 04/2012: Vertretungsarzt als Dienstnehmer?
_ Kommentar vom 31.03.2012

Der arbeitsrechtliche Status von Honorarärzten beschäftigt auch die Gerichte in Österreich. Nun fiel bei dem EU-Nachbarn ein Urteil im Fall eines Kollegen, der auf Honorarbasis über längere Zeit für einen Facharzt in dessen Räumlichkeiten Patienten behandelte. Entscheidend war laut einer Information der Kanzlei Zacek die Frage, ob im praktischen Alltag tatsächlich persönliche Weisungsgebundenheit vorlag. Der Arzt wurde als selbständig eingestuft, da nicht jede Unterordnung unter den Willen eines anderen eine Arbeitnehmereigenschaft begründe. Zudem übten Ärzte gemäß Ärztegesetz ihren Beruf persönlich und unmittelbar aus.
Zu wenig Ärzte in der Uckermark
www.moz.de vom 22.03.2012: Bericht aus einer Kinderklinik
_ Kommentar vom 22.03.2012

Die Kinderklinik Schwedt kämpft laut einem Bericht der Märkischen Oderzeitung um die Exsistenz, weil es in der Gegend an qualifizierten Fachärzten mangelt. Dem kleinen Haus mit 20 Betten laufen die Mediziner immer wieder davon, sobald sich ein lukrativer Job im nahe gelegenen Berlin findet, beklagt der Geschäftsführer. Zur Überbrückung des Personalmagels kommen auch Honorarärzte zum Einsatz.
Honorar-Arzt neben Honorar-Schwester
DerHonorararzt.de vom 27.02.12: Interview mit Johanna Knüppel vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK)
_ Kommentar vom 27.02.2012

Freiberuflichkeit ist auch bei Pflegekräften ein Thema, sagt Verbands-Sprecherin Johanna Knüppel in einem Interview mit DerHonorararzt.de. Selbstständige in diesem Bereich hätten kaum Probleme, Aufträge zu erhalten. Im OP-Umfeld nähern sich die Stundensätze schon mal den Größenordnungen, die Ärzte erzielen. Konkurrenz aus Osteuropa fürchtet der Verband weniger – dafür sind die Arbeitsbedingungen in Deutschland zu wenig attraktiv.Mehr…
Montgomery sieht Honorarärzte im Aufschwung
pressetext.com vom 31.01.12: Nach Ärztemangel droht Pflegemangel
_ Kommentar vom 31.01.2012

Die Zahl der Honorarärzte, die über Vermittlungsagenturen arbeiten, gibt der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Montgomery, gegenüber pressetext.com mit etwa 6.000 an. Früher noch hätten diese als “karrieremäßig gescheitert” gegolten, nun befänden sie sich im Aufschwung. Montgomery macht unter der Ärzteschaft einen “extremen Zukunftspessimismus” aus. Der Anstieg an Ärztinnen sei zwar erfreulich, bringe aber nur bedingt Entlastung. Drei Ärztinnen arbeiteten ledigleich so viel wie zwei männliche Kollegen.
BV-H mahnt klare Definition des Honorararztbegriffes an
Bundesverband der Honorarärzte in einer Pressemitteilung vom 27.09.11: Fazit zum Symposium für Honorarärzte 2011
_ Kommentar vom 29.09.2011
Eine klare Unterscheidung zwischen Honorarvertretungsärzten und Honorarkooperationsärzten ist aus Sicht des Bundesverbandes der Honorarärzte (BV-H) dringend notwendig. Wie der Vorstand des BV-H mitteilt, sei dies ein Hauptgrund für Irritationen, die nach Versand eines Rundschreibens der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) im Sommer 2011 an Kliniken entstanden seien. In dem Schreiben war unter anderem vor erheblichen Risiken bei Einsatz von Honorarärzten gewarnt worden. Nach Darstellung des BV-H hat sich mittlerweile herauskristallisiert, dass sich die DKG-Mitteilung vorrangig auf Kooperationsärzte bezog, die – aus der vertragsärztlichen Versorgung kommend – Kooperationsverträge mit Kliniken eingehen.
Bundesärztekammer veröffentlicht Broschüre zu Honorararzt-Tätigkeit
Pressekonferenz und Pressemitteilung vom 26.05.2011: Honorarärzte sind nicht Ursache, sondern Folge des Ärztemangels
_ Kommentar vom 26.05.2011

Das Faltblatt, vorgestellt u.a. von Klaus-Dieter Wurche (Foto), Landesärztekammer Bremen, stellt nun eine durch die BÄK gewissermaßen autorisierte Übersicht über das Thema dar. Die Zahlenangaben basieren lediglich auf einer Studie des Verbandes der Honorarärzte e.V. von 2010. Man findet die dringende Empfehlung, dass sich Honorarärzte in jedem Fall selbst haftpflichtversichern sollten, auch wenn potentielle Schadensfälle gegenüber dem Patienten primär über die Kliniken abgedeckt werden. Auch einige Definitionen werden geboten. So komme der Begriff “Honorararzt” dem Begriff “Vertretungsarzt” am nächsten. Auch Hinweise zur Kammerzugehörigkeit fehlen nicht.











