Nachrichten - Kliniken

Diskussion um Kosten für Honorarärzte an mehreren Stellen

come-on.de, derWesten.de: Sparzwänge überall


_ Kommentar vom 09.05.2012

Das Thema der Kosten für den Einsatz von Honorarärzten spielt in zwei Beiträgen eine Rolle: In einem Fall geht es um die Sanierung einer Klinik, in dem anderen erwähnt ein CDU-Kandidat für die Landtagswahl in NRW den Aspekt. Auf den Rechnungen erscheint allerdings eher nur der Teil “Kosten”. Den Kosten sollten aber auch die Erlöse gegenübergestellt werden, die ein Haus bei sinnvollem Einsatz von Vertretungsärzten zusätzlich erzielt. Erst aus der Differenz aus Erlösen und Kosten ergibt sich – jedenfalls aus ökonomischer Sicht – eine Aussage, ob Honorarärzte jeweils zu teuer sind oder nicht.Mehr…



Medizinermangel in ländlichen Gegenden Frankens

_ Kommentar vom 06.05.2012

Der Geschäftsführer des Klinikums Fichtelgebirge berichtet laut Frankenpost von einer engen Zusammenarbeit mit der Universität in Prag, mit deren Hilfe junge “Ärzte im Praktikum” gewonnen werden sollen. Ein Ausweg, bei dem der Klinik die geografische Nähe zu Tschechien zugutekommen dürfte. Verbleibende Engpässe überbrückt das Haus mit Honorarärzten.




Helios kündigt nach Damp-Übernahme die Honorararzt-Verträge

www.ndr.de vom 25.04.2012: Zukunft der Damp-Mitarbeiter bleibt unsicher


_ Kommentar vom 25.04.2012

Die Helios-Gruppe hat zum Quartelsende massiv Verträge mit Dienstleistern gekündigt, darunter auch Verträge mit mehreren hundert Honorarärzten. Laut NDR ist für den zuständigen Regionalgeschäftführer aber noch offen, inwieweit die Zusammenarbeit mit den Dienstleistern doch wieder fortgesetzt werden soll. Eine Gelegenheit für den neuen Betreiber, um aus seiner Sicht günstigere Konditionen durchzusetzen?




Teilzeit in der Task-Force

www.noz.de vom 26.03.2012: Neues Einsatz-Modell für “Springer”-Ärzte


_ Kommentar vom 26.03.2012

Die Niels-Stensen-Kliniken in Niedersachsen berichten von guten Erfahrungen mit einer Task-Force aus mehreren Ärzten, die Engpässe innerhalb des Kinikverbundes überbrückt. Die Ärzte sind laut einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung allerdings fest bei dem Klinikverbund angestellt, zumindest in Teilzeit. Die freie Kapazität füllen sie weiter durch freiberufliche Aufträge.




Honorarärzte sollen mehr Verwaltungstätigkeit übernehmen

DerHonorararzt.de vom 14.03.2012: Diskussion zu Honorarärzten auf Gesundheitskongress des Westens


_ Kommentar vom 14.03.2012

Köln (EB): Gleich auf der Eröffnungsveranstaltung des Gesundheitskongresses des Westens spielte das Thema Honorarärzte eine Rolle. Der Trend, zunehmend Honorarärzte zu beschäftigen, die kaum Verwaltungsarbeit übernehmen müssten, führe zu einer überproportionalen Belastung der fest angestellten Ärzte, sagte Andreas Tecklenburg, Vorstand bei der Medizinischen Hochschule Hannover. Es sprach sich dafür aus, Honorarärzte mehr gemäß des ursprünglichen Konzeptes im Sinne kurzfristiger Überbrückungen von Engpässen zu nutzen.



Gesundheitsminister Bahr wird mit Honorarärzte-Wesen konfrontiert

Ahlener Zeitung vom 14.02.12: Diskussion bei Klinikbesuch


_ Kommentar vom 15.02.2012

Bei einem Besuch des Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr (FDP) im Mathias-Spital in Rheine (NRW) wird auch das Thema Honorarärzte angesprochen. Laut Berichterstattung der Ahlener Zeitung wies die Geschäftsleitung der Klinik darauf hin, auch Honorarkräfte im Einsatz zu haben. Junge Mediziner würden nach dem Studium als freie Honorarärzte tätig anstatt sich fest anstellen zu lassen. Reaktionen des Ministers zum Thema sind jedoch nicht überliefert.




Honorarärzte bringen Kliniken Flexibilität

DerHonorararzt.de vom 06.02.12: Interview mit dem Chef des Interessenverbandes kommunaler Krankenhäuser (IVKK), Bernhard Ziegler


_ Kommentar vom 06.02.2012

Honorarärzte seien durchaus eine Möglichkeit, bei temporären Engpässen auf ärztliche Ressourcen zurückzugreifen, betont IVKK-Chef Bernhard Ziegler im Gespräch mit DerHonorararzt.de. Bezüglich des Problems eventueller Scheinselbständigkeit empfiehlt er, Honorarärzte nur kurzzeitig einzusetzen. “So ist das Konzept ja ursprünglich auch gedacht”, so Ziegler. Zu den Schattenseiten zählt er eine teilweise mangelnde Bereitschaft unter den freiberuflichen Medizinern, Dienste zu übernehmen. Dem Interessenverband IVKK gehören derzeit 69 Kliniken an.Mehr…



Anwälte plädieren für Arbeitnehmer-Überlassung

www.meyer-koering.de vom 09.12.12: Sozialversicherungsrechtliche Probleme des Einsatzes von Honorarärzten


_ Kommentar vom 12.12.2011

Zwei Anwälte der Kanzlei Meyer-Köring melden sich hinsichtlich der Scheinselbstständigkeits-Thematik zu Wort. Der aus rechtlicher Sicht sicherlich ausführlich recherchierte Beitrag mündet unter anderem in der Empfehlung an größere Klinik-Ketten, eigene Gesellschaften zur Arbeitnehmer-Überlassung zu gründen und über diese Vertretungsärzte zum Einsatz zu bringen. Bleibt allein die Frage, mit welcher Motivation sich ein Honorararzt in einer solchen Gesellschaft anstellen lassen sollte.




Gesetzesänderung hilft Honorarärzten nur bedingt

Eigener Bericht vom 24.11.2011: Die geplante Änderung im Krankenhausfinanzierungsrecht löst das Problem der möglichen Scheinselbstständigkeit für Honorarvertretungsärzte nicht


_ Kommentar vom 24.11.2011

Die laut Antrag der Regierungskoalition vorgesehene Änderung in §2 des Krankenhausentgeltgesetzes (KHEntgG) löst lediglich Fragen auf der Seite der Finanzierung der Leistungen, jedoch nicht eventuelle arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Probleme beim Engagement von nicht niedergelassenen Honorarärzten. Dies ist das Fazit einer Podiumsdiskussion des Kongresses “Honorararzt- und Konsiliararztverträge im Krankenhaus” in dieser Woche in Düsseldorf, auf der unter anderem Vertreter der Ministerien für Gesundheit von Nordrhein-Westfalen und Bayern anwesend waren.




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